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Zukunft erleben: TEDx kommt nach Dresden

TUD-Professor Thorsten Strufe beim TED-Talk 2016
TUD-Professor Thorsten Strufe beim TED-Talk 2016

Worum geht’s? Silicon Valley, Wissenschaft, Technologie, Unterhaltung, Design

Die TED-Talks haben bestimmt einige schon mal auf YouTube gesehen. Am 27. August ab 13 Uhr können alle Wissenschaftsbegeisterten das beliebte Format live in der Staatsoperette Dresden erleben.

Unter dem Motto „Embrace the Future“ kommen in den insgesamt drei Veranstaltungsblöcken unter anderem Wissenschaftler aus den Bereichen Digitale Systeme, Informatik und Psychologie zu Wort. Was sie vorstellen, sind nicht immer nur aktuelle Forschungsthemen, sondern vor allem Dinge, die ihre Zuschauer staunen lassen. So werden die Konferenzteilnehmer unter anderem den Roboter „Myon“ kennenlernen. Der kleine Humanoid ist Teil des Forschungsprojektes für Laborrobotik von Manfred Hild von der Beuth Hochschule für Technik Berlin und wird während dessen Vortrag ebenfalls auf der Bühne zu sehen sein.

Die Konferenz, die 1984 als Ideenschmiede im Silicon Valley entstand, begeistert heute Menschen auf der ganzen Welt. Die damaligen Kernthemen Technologie, Unterhaltung (Entertainment) und Design (TED) wurden auf mittlerweile alle denkbaren Wissensbereiche erweitert. Seit 2009 ist es möglich, sich als eigenständiger Veranstalter um eine Lizenz zu bewerben und eine unabhängige Konferenz durchzuführen (TEDx). „Die TED-Veranstalter prüfen jede Person, die das organisieren will, auf ihre Seriosität. Man muss zeigen, dass man sich schon Gedanken um ein Konzept gemacht hat und es keine flüchtige Idee ist“, erklärt Christoph Sträter, Mitglied im Verein für Förderung und Verbreitung herausragender Ideen e. V. und einer der Organisatoren.

Wichtig sind den Schirmherren von TED dabei das konstant hohe Niveau der Vorträge sowie deren wissenschaftliche Fundierung. Dieser gute Ruf der Veranstaltung machte es Christoph und seinen Kollegen einfach, Sponsoren für das Projekt zu begeistern, organisiert haben sie dennoch alles in Eigenregie. Viele der Mitglieder sind selbst jahrelange TED-Fans und haben auch teilweise schon Erfahrung mit der Organisation großer Projekte. So entstand der Wunsch, selbst eine TEDx-Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Im letzen Jahr fand dann zum ersten Mal eine unabhängige Tagung in Dresden statt. Die Resonanz fiel durchweg sehr positiv aus, was Christoph und seine Mitstreiter motivierte, in diesem Jahr eine größere TEDx-Konferenz auszurichten. „Die Auswahl der Redner wurde ausgiebig im gesamten Team diskutiert. Wir haben Leute gesucht, die in irgendeiner Form für ihre Idee leben und diese auch gut präsentieren können. Natürlich sollte die Idee auch relevant und innovativ sein“, beschreibt Christoph das Auswahlverfahren der Gruppe.

Karten gibt es bereits ab 25 Euro, ermäßigt für 20 Euro. Wer noch keine hat, sollte schnell sein, da diese in der Regel vergriffen sind, bevor alle Referenten feststehen.

Text: Madeleine Brühl
Foto: Jan Stöckel

Jetzt seid ihr dran. Kennt ihr spannende Forschungsprojekte? Über welche Wissenschaftsbereiche sollen wir berichten? Schreibt an redaktion@caz-lesen.de

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