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Wie Spermien: Algen nutzen „schlagende Geißeln“

Worum geht’s? TU Dresden, HTW Dresden, Algen, Syrien, Stipendium

Die HTW ist zurück im CAZ-Wissenschaftskanal! Dieses mal wieder mit Algen, Verstärkung für die Verkehrswissenschaften und guten Nachrichten für die HTW. Die CAZ-Wissenschaftsnews.

Algenantrieb und Motorensalat

Algen benutzen, genauso wie Spermien und Pantoffeltierchen, schlagende Geißeln zur Fortbewegung. Forscher der TU Dresden und der Universität des Saarlandes haben nun das Schlagen der nur zwei Zehntel Mikrometer dünnen Algengeißeln (Foto) genau analysiert und mithilfe von hunderttausenden Fotos ein Computermodell entwickelt. Dabei wurde zum Beispiel klar, dass die „Algenmotoren“ nur 20 Prozent ihrer Energie in Bewegung umsetzen – die restlichen 80 Prozent in Wärme. Zum Vergleich: Ein Ottomotor schafft bis zu 40 Prozent. Diese Modelle sollen für den Antrieb von Mikrorobotern, zum Beispiel im menschlichen Organismus, genutzt werden.

Syrisches Know-how für Verkehrswissenschaften

Die TU Dresden nimmt einen syrischen Wissenschaftler auf. Sein Name darf zur Zeit aus Sicherheitsgründen nicht genannt werden, aber er kommt ab Januar 2017 für zwei Jahre im Rahmen des Philipp-Schwartz-Stipendiums an die Fakultät Verkehrswissenschaften. Wegen des seit fünf Jahren andauernden Krieges in Syrien ist die Lage auch für Wissenschaftler sehr prekär und ihre Arbeit ist kaum durchführbar. Das Philipp-Schwartz-Stipendium wird von der Humboldt-Stiftung vergeben. Universitäten können ein 24-monatiges Vollstipendium für Wissenschaftler (die mindestens promoviert haben) aus gefährdeten Regionen beantragen.

Die HTW darf jetzt selbst ran

Der Akkreditierungsrat hat der HTW Dresden bescheinigt, „über ein Qualitätsmanagementsystem zu verfügen, welches für alle Studiengänge das Erreichen von arbeitsmarktrelevanten Qualifikationszielen und die Einhaltung der hohen Qualitätsstandards des Akkreditierungsrates gewährleistet“. Das bedeutet im Klartext, dass die HTW gutes, praxistaugliches Management betreibt und man am Ende des Studiums für die Arbeitswelt als „gut ausgebildet“ gilt. Besonders interessant: Mit diesem „Akkreditierungssiegel“ kann die HTW selbstständig Studiengänge anbieten.

Text: Maximilian Helm
Foto: Dartmouth Electron Microscope Facility, Dartmouth College

 

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