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Weniger Strom verbrauchen? Da geht uns ein Licht auf

Endlich eine Idee - ihr geht ein Licht auf
Endlich eine Idee - ihr geht ein Licht auf

Worum geht’s? TU Dresden, Informatik, Open Source, Science March

Der Arzt im Smartphone, intelligente Beleuchtungen, die automatisch Strom sparen, und eine Demo für die Wissenschaft: In Dresden wird wieder fleißig an Innovationen getüftelt.

Wenn der Arzt aus dem Smartphone winkt

Zukünftig nicht mehr zum Arzt zu müssen, wenn man krank ist – das könnte schon bald Wirklichkeit werden. Auf Grund des demografischen Wandels wird es zunehmend schwieriger, auch auf dem Land eine ausreichende Versorgung durch medizinisches und Pflegepersonal zu gewährleisten. Die Forschungsgruppe Healthy Living Competence Team (HeLiCT) vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der TUD arbeitet an der Gestaltung und Optimierung klinischer Prozesse. Das Ziel der Forschungsgruppe ist es, ein multidisziplinäres E-Health-Netzwerk aufzubauen und durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien in der Gesundheitsbranche (E-Health) die zukünftige Versorgung der ländlichen Bevölkerung mit Gesundheitsleistungen zu verbessern.

Wenn einem das Licht fast automatisch aufgeht

Licht zu haben, ganz automatisch, wann und wo man es braucht, daran forscht die Fakultät Informatik https://tu-dresden.de/ing/informatik im Verbundprojekt OpenLicht. Durch die Schaffung einer OpenSource-Plattform für intuitive Licht- und Beleuchtungssysteme soll der Stromverbrauch durch Beleuchtung reduziert werden. Gerade an öffentlichen Orten oder in großen Unternehmen ist das von Bedeutung, da hier teilweise fast rund um die Uhr das Licht brennt. Durch die selbstlernende Vernetzung von Lichtquellen und Sensoren soll es zukünftig möglich sein, sowohl Helligkeit als auch Lichtfarbe an jeden Bereich individuell anzupassen.

Selbst ist die Frau!

Für alle Mädels, die hoch hinaus wollen, startete am 10. April das Femtec-Förderprogramm. Es soll Studentinnen auf Führungspositionen in Wirtschaft und Wissenschaft vorbereiten und sie dabei unterstützen, fächerübergreifende Qualifikationen zu erwerben. Das Projekt läuft studienbegleitend und es gibt sogar ECTS-Punkte. Um euch um die Förderung zu bewerben, solltet ihr am besten im Haupt- oder Masterstudium sein. Am 25. April findet um 17 Uhr zum Femtec-Programm eine Infoveranstaltung in der Strehlener Straße 24 im Konferenzraum in der 7. Etage statt. Hier könnt ihr euch bewerben.

Auf die Straße für die Wissenschaft

Glaubt man den Mainstream-Medien und dem ein oder anderen Politiker, befinden wir uns gerade im „postfaktischen Zeitalter“. Eine Zeit, in der jeder alles behaupten kann und Wahrheit nicht an belegbaren Fakten, sondern Facebook-Likes gemessen wird. Ein guter Zeitpunkt, um ein Zeichen für kritisches Denken und den Stellenwert der Wissenschaft zu setzen. Am 22.April findet deshalb der „March for Science“ in Dresden statt. Die Veranstalter rufen dazu auf, gemeinsam für die Freiheit der Wissenschaft zu demonstrieren. Unterstützt wird das Ganze durch die Allianz der Wissenschaftsorganisationen, zu denen auch die 24 Dresden-Concept-Partner gehören. Die Veranstaltung beginnt um 13.30 Uhr auf dem Postplatz und richtet sich an alle, die sich für Forschung und gesichertes Wissen einsetzen möchten.

Text: Madeleine Brühl
Foto: iStock/Bart Coenders

Jetzt seid ihr dran. Kennt ihr spannende Forschungsprojekte? Über welche Wissenschaftsbereiche sollen wir berichten? Schreibt an redaktion@caz-lesen.de

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