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TU Dresden: Per Zeitmaschine durch die Geschichte

Time Machine TU Dresden
An der TU Dresden wird nicht nur zur Umstellung auf die Sommerzeit an der Uhr gedreht.

Worum geht’s? TU Dresden, Fachhochschule Dresden, Zeitreise, Game Based Learning

Spannend: Die TU Dresden tüftelt am Projekt „Time Machine“ und will 2000 Jahre zurückreisen. Was sich dahinter verbirgt und was das alles überhaupt soll, lest ihr hier.

Zurück in die Zukunft

An der TU Dresden wird derzeit daran gearbeitet, in die Vergangenheit reisen zu können – ganz ohne Plutonium. Statt mit einem Auto durch die Gegend zu rasen, werden im Projekt „Time Machine“ Archive und Museumsbestände digitalisiert, um im Simulator 2000 Jahre europäische Geschichte abbilden zu können. Ziel des Projektes ist es, mittels virtueller Realität ein besseres Verständnis der Vergangenheit zu erlangen und qualifizierte Prognosen über die europäische Entwicklung beispielsweise im Bereich Klima oder Raumplanung zu erstellen.

Geforscht wird unter der Forschungsinitiative „Future and Emerging Technologies (FET) Flagships“, die in den nächsten zehn Jahren Wissenschaftler nach Dresden holen soll. Die Technische Universität Dresden ist Gründungsmitglied des FET-Vorhabens, zu dem Forscher aus 160 Einrichtungen in über 30 unterschiedlichen Ländern gehören. Der nächste Schritt beim Aufbau der Big-Data-Zeitmaschine ist die Beantragung einer EU-Förderung, später folgt die Digitalisierung von Archivbeständen.

Spielend lernen – aber bitte richtig!

Viele ziehen die Nase kraus, wenn sie etwas lernen sollen, aber zeigen Begeisterung, wenn es um Spiele geht. Warum also nicht einfach beides verbinden? Am 8. und 9. März 2018 haben Interessierte die Möglichkeit, sich auf der Konferenz „Game-based learning“ bei internationalen Fachvorträgen und Workshops über aktuelle Fragestellungen zur Integration von Spielen in Bildung zu informieren.

Dabei geht es besonders darum, wie Spiele und spielerische Elemente didaktisch sinnvoll in Bildung eingebunden werden können oder aber auch wie verschiedene Lerntypen angesprochen werden können. Die Tagung findet auf dem Bildungscampus am Straßburger Platz statt, die Teilnahmegebühren betragen 35 Euro. Organisiert wird die Veranstaltung von der Akademie für berufliche Bildung, der TU Dresden sowie der Fachhochschule Dresden.

Mehr als nur Bienchen und Blümchen

Die Aufgabe von Spermien ist allgemein bekannt, doch eine Wissenschaftlerin an der TU Dresden vermutet in ihnen noch ein weitaus größeres Potenzial. Dr. Veronika Magdanz erforscht in einer Open Topic Postdoc Position an der Professur für Angewandte Zoologie ihren potenziellen Einsatz als Diagnose-und Therapiewerkzeuge. „Spermien können sich sehr schnell fortbewegen und dabei auch Mikropartikel oder -röhrchen transportieren“, erklärt die Postdoktorandin. Dafür erhalten sie Hüllen aus intelligentem Material, um Hinweise auf Auffälligkeiten im Körper geben zu können.

Veronika Magdanz untersuchte bereits die Ursachen von Unfruchtbarkeit und den Einsatz der Hybrid-Spermien als Transportmittel in der Krebstherapie. Die vielfältige Dresdner Forschungslandschaft in den Bereichen intelligente Materialien und Biomedizin ermöglicht der Wissenschaftlerin eine interdisziplinäre Vernetzung. Vielleicht kommen Samenspenden dann in Zukunft nicht mehr nur zur Schaffung, sondern auch zur Erhaltung von Leben zum Einsatz.

Text: Madeleine Brühl
Foto: Pixabay/geralt

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