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Straßenverkehr: TU Dresden sorgt für mehr Sicherheit

TU Dresden untersucht Fahrverhalten auf Landstraßen
Reh in Sicht? Die TU Dresden untersucht das Fahrverhalten auf Landstraßen.

Worum geht’s? TU Dresden, Verkehrspsychologie, Fahrsimulator, Biomedizin

Sicherheit geht vor – im Auto und zu Hause. Dafür erforscht die TU Dresden das Fahrverhalten und entwickelt außerdem ein System, mit dem sich Kranke zu Hause sicherer fühlen.

Sicher durch die graue Jahreszeit

Der Sommer ist vorbei. So viel steht fest. Jetzt beginnt die wohl von vielen Autofahrern gefürchtete dunkle Jahreszeit. Schon bald findet sich das bunte Laub statt an den Bäumen auf den Straßen und bringt in Kombination mit Regen und verwirrten Rehen so manchen Autofahrer ins Schwitzen. Da kann es schon mal vorkommen, dass man bei alldem ein Schild übersieht.

Juliane Anke von der Professur für Verkehrspsychologie der TU Dresden untersucht daher in einer Studie die Wirkung unterschiedlicher Infrastrukturelemente auf das Fahrverhalten speziell auf Landstraßen. Dafür müssen Teilnehmer in einem Fahrsimulator eine Fahrstrecke absolvieren, bei der die Forscher das Blickverhalten analysieren. Wer einen gültigen Führerschein besitzt und diesen auch mindestens gelegentlich nutzt, kann sich für die Studienteilnahme anmelden. Informationen zur Teilnahme findet ihr hier.

Sicher in den eigenen vier Wänden

Die Diagnose einer chronischen Krankheit bedeutet für Betroffene häufig eine umfassende Lebensumstellung verbunden mit viel Unsicherheit und viel Zeit im Wartezimmer. Um es den Patienten in diesem Punkt einfacher zu machen, startete am 21. September 2018 ein Kooperationsprojekt von Elektrotechnikern, Medizinern und Wirtschaftsinformatikern der TU Dresden, welches mit innovativen Systemen und Verfahren zur hausärztlichen Patientenüberwachung an der Schnittstelle zwischen Gesundheit und Digitalisierung ansetzt.

„Die Verlagerung der medizinischen Versorgung in den häuslichen Bereich ist eine wachsende Tendenz, die einerseits dem Patientenwunsch entspricht und andererseits eine Reaktion auf die demografischen Veränderungen und den wachsenden Kostendruck ist“, erklärt Prof. Hagen Malberg, Direktor des Institutes für Biomedizinische Technik der TU Dresden, die Motivation hinter dem Projekt. In den nächsten drei Jahren soll in dem Projekt „Häusliche Gesundheitsstation“ bedienfreundliche medizinische Messtechnik konzipiert werden. Gefördert wird das Vorhaben mit 1,4 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Text: Madeleine Brühl
Foto: Pixabay/Goran H

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