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Preisgekrönt: Aufzugkabine gewinnt Design-Award

German Design Award für Leichtbaukabine der Fakultät Maschinenwesen
Sieht schon sehr schick aus, die Leichtbaukabine, die an der Fakultät Maschinenwesen entwickelt wurde.

Worum geht’s? TU Dresden, Fakultät Maschinenwesen, German Design Award, Altana Galerie, Science Lab

Damit geht es steil nach oben. Ein Fahrstuhl, der an der TU Dresden entwickelt wurde, hat schon zum zweiten Mal einen renommierten Design-Preis gewonnen.

Treppensteigen war gestern

Auch wenn es gesund ist, die Treppe zu nehmen, bei diesem Aufzug lohnt sich das Einsteigen. Die Leichtbaukabine von Jens Krzywinski, Juniorprofessor für Technisches Design an der Fakultät Maschinenwesen der TU Dresden, und seinem Team hat nach dem German Design Award 2018 im Februar jetzt auch den Internationalen Designpreis Baden-Württemberg „Focus Silver“ erhalten. Die Leichtbaukabine aus carbonfaserverstärktem Kunststoff stellt die optimale Kombination aus minimalem Gewicht und maximaler Stabilität dar.

Im Inneren wurden Funktionalität und Design geschickt kombiniert. So bietet der Aufzug neben Haltegriffen in Wabenform, die zudem die Kabine verstärken, große Glasfenster, ein Touch-Interface und ein Beleuchtungssystem, welches unter anderem Fahrtrichtung und Geschwindigkeit des Lifts anzeigt. Durch ihr geringes Gewicht ermöglicht der Aufzug zudem die Nutzung eines Linearmotors. Durch diese Technologie können mehrere Aufzüge unabhängig voneinander sowohl vertikal als auch horizontal fahren. Getestet wird das Projekt aktuell in einem Testturm in Rottweil. Ab 2021 ist der erstmalige Einbau des Systems in Berlin geplant.

Verehrte Mitstudenten …

… schon gewusst? Künstler und Wissenschaftler arbeiten jetzt zusammen. Am 17. September 2018 startete in der Altana Galerie das interdisziplinäre Projekt „Dear Humans, … Art Science Lab I“ der Kustodie der TU Dresden. Das Projekt beschäftigt sich mit den Themen „Mensch 4.0“, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft.

In den nächsten zwei Jahren werden Künstler und Wissenschaftler gemeinsam Forschungsfragen entwickeln und bearbeiten. Am 2. November 2018 findet von 17-21 Uhr die Vorstellung der Teilnehmer in der Altana Galerie im Görges-Bau statt. Interessierte haben dort die Möglichkeit, die teilnehmenden Künstlerkollektive und Wissenschaftler in Vorführungen, Vorträgen und Workshops kennenzulernen. Die Ausstellungsstücke setzen sich mit dem zunehmenden Einfluss von Geistes-, Ingenieur- und Naturwissenschaften auf das tägliche Leben und deren Wahrnehmung in der Öffentlichkeit auseinander.

Text: Madeleine Brühl
Visualisierung: TUD/Mühlbauer

Jetzt seid ihr dran. Kennt ihr spannende Forschungsprojekte? Über welche Wissenschaftsbereiche sollen wir berichten? Schreibt an redaktion@caz-lesen.de

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