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Nix mit Barbie: Computerspiel für schlaue Mädchen

Worum geht’s? Computerspiel, Solarzellen, Teilchenphysik, CERN

Es regnet Preise und Geld: für ein Computerspiel, das Mädchen für erneuerbare Energien begeistern soll, den dafür benötigten Strom und Nachwuchs-Teilchenforscher.

 

Was zum Spielen und was zum Lernen

Serena (Grafik) – ein Gemeinschaftsprojekt der TU Dresden mit dem Wissenschaftsladen Bonn und dem Game Studio „The Good Evil“ – wurde unter die 15 Finalisten des European Foundations Award for Responsible Research & Innovation (EFARRI) gewählt. Dabei werden drei Projekte mit 20 000 Euro belohnt, die „zu der Entwicklung einer klugen, nachhaltigen und inklusiven Gemeinschaft beitragen“. Serena ist ein sogenanntes „Serious Game“, das für Mädchen im Alter von 13 bis 15 Jahren zugeschnitten ist und ihnen spielerisch die Arbeit auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien näherbringen soll. Bessere Nachwuchswerbung als der Bundeswehr-Youtubekanal ist das allemal!

Gutes Auge

Dr. Tobias Mönch erhält den Preis des Dresdner Gesprächskreises für seine Dissertation am Institut für Angewandte Physik. Er beschäftigt sich darin mit der Entwicklung organischer Solarzellen: Dünne Schichten organischer Moleküle mit einzigartigen optoelektronischen Eigenschaften (Kombination aus Optik und Halbleiterelektronik), welche die Umsetzung von Lichtemission in elektronische Daten ermöglichen. Tobias Mönch setzte nun hochauflösende mikroskopische Methoden ein, um ein reales Abbild der hochkomplexen Strukturen zu erhalten. Nun hat die Forschungsgemeinschaft die Möglichkeit, auf neue Modellierungsmethoden zurückzugreifen. Der Preis ist mit 3000 Euro dotiert.

Früh übt sich

Ab Februar 2017 wird das Projekt „Spitzenforschung, Erkenntnisvermittlung und Nachwuchsgewinnung aus einer Hand“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Klingt sehr nach „Rekrutierung“, richtet sich aber erst einmal an Physikinteressierte Schülerinnen und Schüler, die Originaldaten von Experimenten auswerten und dabei von jungen Forschern angeleitet werden. Will man weiter gehen, lassen sich sogar Workshops am CERN absolvieren oder eigene Forschungsarbeiten anfertigen. Im Endeffekt soll den Schülerinnen und Schülern der Alltag in der Physik näher gebracht werden – und die sollen am Ende natürlich merken, dass Teilchenphysik doch ziemlich dufte ist.

Text: Maximilian Helm

Grafik: PR

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