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TU Dresden bekommt ein Raumfahrtzentrum

Worum geht’s? Luft- und Raumfahrt, TU Dresden, Mathematik, Maschinenbau

Was gibt es diese Woche Neues aus der Wissenschaft? Ein Luft- und Raumfahrtzentrum, Quantenmechanik und einen HTW-Studenten mit Auszeichnung.

 

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TU-Rektor Hans Müller Steinhagen war früher jahrelang Institutsdirektor des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR). Nun haben diese Beziehungen Früchte getragen: Das DLR wird an der TU Dresden ein Softwarezentrum aufbauen. Dazu wird ein neues Gebäude entstehen, das sich in direkter Nähe des Hochleistungsrechners der TU Dresden auf der Nöthnitzer Straße befinden wird. Bereits ab 2017 sollen 50 Beschäftige in diesem neuen Softwarezentrum arbeiten – dann allerdings noch in Räumlichkeiten der TU.

Schon wieder Schrödinger

Eines von 500 Forschungsstipendien der Humboldt-Stiftung für überdurchschnittlich qualifizierte Postdoktoranden aus dem Ausland erhält der polnische Mathematiker Dr. Kamil Kaleta. Die nächsten zwölf Monate wird er an der TU Dresden die Asymptotik und die Spektraleigenschaften von Halbgruppen untersuchen, die von nichtlokalen Schrödingeroperatoren erzeugt werden. Irgendwas mit Katze. Dieses Forschungsgebiet erstreckt sich an der Grenze zur Physik und beschäftigt sich mit Problemen der relativistischen Quantenmechanik und der statistischen Mechanik. Kaleta war zuvor Assistenzprofessor an der Universität Wroclaw, seine Dissertation 2011 legte er mit Auszeichnung ab.

Da fliegt nicht gleich das Blech weg

Florian Herrla, Absolvent des Maschinenbaustudiums an der HTW, hat den Deutschlandpreis 2016 des Fachbereichstages Maschinenbau gewonnen. In seiner ausgezeichneten Diplomarbeit, die Herrla bei MAN schrieb, untersuchte er Grundlagen für die Auslegung von Fahrwerkkomponenten aus innovativen Faserverbundmaterialien. Das klingt für den Normalbürger erst mal so „mäh“, wurde aber von allen Juroren auf den ersten Platz gesetzt. Zur Zeit ist Florian Herrla Doktorand an der Universität der Bundeswehr in München.

Text: Maximilian Helm

Fotomontage: Penyulap

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