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Halbleiter-Forschung: Eindimensional in die Zukunft

Worum geht’s? TU Dresden, Forschung, Stress, Dresden Center for Nanoanalysis

Auch im Vorweihnachts-Stress wird an der TU fleißig geforscht. Los HTW, ihr müsst mal ein bisschen hinterher! Aber bloß keinen Stress. Denn auch der ist Thema.

 

Sieben mal zitiert …

Gleich sieben TU-Forscher landen auf den vorderen Plätzen bei dem von „Clarivate Analytics“ ermittelten Ranking. Dieses gilt als einflussreichster Messwert zum Einflussreichtum bestimmter Forscher bzw. Publikationen und ermittelt das TOP 1 Prozent aus den meist zitierten Publikationen einer Forschungsrichtung. Ausgezeichnet wurden: Prof. Dr. Karsten Kalbitz (Fachrichtung Forstwissenschaften), Prof. Dr. Karl Leo (Fachrichtung Physik), Prof. Dr. Jürgen Rehm (Zweitaffiliation Fachrichtung Psychologie), Prof. Dr. Hans-Ulrich Wittchen (Fachrichtung Psychologie), Prof. Dr. Stefan Kaskel (Fachrichtung Chemie und Lebensmittelchemie) und Prof. Dr. Xinliang Feng (Fachrichtung Chemie und Lebensmittelchemie).

Exzellent!

Stress. Stress. STRESS!!!

Die neue Studie „STRESSCOG“ (in Großbuchstaben weil: STRESS!!!) des Teams um Prof. Clemens Kirschbaum (Biopsychologie) untersucht den Einfluss von chronischem Stress auf die mentale Leistungsfähigkeit. Studienteilnehmer werden drei Jahre begleitet und werden mittels Fragebögen, Speichel- und Haaranalysen sowie computerbasierten geistigen Leistungstests analysiert. Die Studie kann von zu Hause aus durchgeführt werden und es gibt neben einer Aufwandsentschädigung detaillierte Daten über die eigene Stressanfälligkeit. 

Eindimensional

Das Dresden Center for Nanoanalysis (DCN, Foto) schließt ein Projekt zu eindimensionalen Nanodrähten erfolgreich ab. Die derzeitige Forschung geht davon aus, dass die aktuellen CMOS-Halbleiter (die zum Beispiel in vielen Kamerasensoren benutzt werden) in zehn bis fünfzehn Jahren nicht mehr leistungsfähig genug sind. Eine Alternative muss her.

Die Mitarbeiter am Projekt MaKiZu* haben die strukturellen Eigenschaften für Halbleiterbauelemente erforscht, die am Ende Voraussetzung dafür sein sollen, Silizium-Nanodrähte mit Durchmessern von nur 30 Siliziumatomen zu bauen. Insbesondere sollten Siliziumatome sichtbar gemacht und die Abstände zwischen zwei solchen Teilchen ermittelt werden. Diese Drähte sollen die Halbleitertechnologie der Zukunft sein.

Im Zuge des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 3,2 Millionen Euro geförderten Projektes wurden ein Rasterelektronenmikroskop mit fokussierendem Ionenstrahl (1,4 Millionen Euro) und ein Sub-Mikrometer-Röntgentomograph (1,3 Millionen Euro) angeschafft.

* Der Preis für den längsten Projektnamen, gepaart mit der lustigsten Abkürzung geht an: „Materialintegration und Kinetik von zuverlässigkeitslimitierenden Degradationsmechanismen in 1D-Elektronik-Systemen/Material Integration and kinetics of reliability degradation mechanisms limiting in 1D electronic systems“.
Kurz: MaKiZu.

Text: Maximilian Helm

Foto: cfaed/Jürgen Lösel

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