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Durchatmen mit Luft aus dem Bienenstock

TU Dresden Bienenstockluft Prof. Karl Speer
Fünfzig heilende Substanzen konnten die Forscher der TU Dresden bis jetzt in der Bienenstockluft identifizieren.

Worum geht’s? TU Dresden, Bienenstocklufttherapie, Lebensmittelchemie, Mr. Spock

An der TU Dresden wird erforscht, ob die Luft aus Bienenstöcken bei Migräne und Atemerkrankungen hilft. An was die Dresdner Wissenschaftler sonst noch tüfteln …

Summen und Brummen

Die Dresdner Stadtluft ist bekanntermaßen alles andere als gesund. Besonders Menschen mit Atemwegserkrankungen oder Migräne haben häufig darunter zu leiden. Forscher der TU Dresden haben in einer neuen Studie untersucht, wie sich die Luft aus Bienenstöcken auf Menschen mit gesundheitlichen Problemen auswirkt. Das Team um Professor Karl Speer von der Fakultät Chemie und Lebensmittelchemie forscht an der sogenannten Bienenstocklufttherapie, bei welcher der Patient über eine Inhalationsmaske direkt die warme feuchte Luft aus der Bienenbehausung einatmet.

„Wie viel positiven Einfluss die Ruhe und Ausgeglichenheit auf dem Land haben, wo die Therapie stattfindet, oder das ruhige Einatmen – und welchen Anteil die Inhaltsstoffe der Bienenstockluft selbst zur Therapie beisteuern“, müsse noch weiter erforscht werden, so Speer. Trotzdem wurden bereits über 50 verschiedene Inhaltsstoffe isoliert, die überwiegend aus Bienenharz und -wachs stammen und positive Auswirkungen haben sollen. Ein Grund mehr, etwas für die Erhaltung der kleinen Brummer zu tun.

Auf Reisen mit Mr. Spock

Wer kennt sie nicht, die Enterprise und ihre Reise durch die unendlichen Weiten des Alls? Von oben fällt der Blick zurück auf die Erde und es drängt sich die Frage nach den eigenen Grenzen auf. „Star Trek und andere Blicke in die Gegenwart der Zukunft“ lautet der Titel der Werkstatt-Tagung im Bereich Geistes- und Sozialwissenschaften der TU Dresden, bei der das Auflösen von Grenzen und gesellschaftliche Fragen der Zukunft thematisiert werden. Am 4. und 5. Mai 2018 haben die Teilnehmer in der Wiener Straße 48, Raum 004, die Möglichkeit, verschiedene Vorträge zu futuristischen Themen zu hören. Anmelden für den Workshop könnt ihr euch hier.

Mehr Grün vor der Haustür

„Schützt den Regenwald!“ schreit einem heute von vielen Plakaten entgegen, aber wie steht es eigentlich um den Wald vor der eigenen Haustür? Mit dieser Frage beschäftigt sich seit letztem Sommer das „EU-INTERREG-Projekt MaGICLandscapes“. Länderübergreifend untersuchen Forscher unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Elmar Csaplovics von der Professur für Geofernerkundung der TU Dresden die grüne Infrastruktur, also die Vernetzung natürlicher bzw. naturnaher Flächen in Stadt und Land. Dafür werden zunächst die Ökosystemleistungen evaluiert, um daraufhin Strategien für neun Pilotregionen zu erstellen. Ziel des Projektes ist eine nachhaltigere Landnutzung sowie der Wissenstransfer über das Potential von Naturräumen in Politik und Gesellschaft.

Text: Madeleine Brühl
Foto: Cindy Henker

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