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Bagger fahren und fliegen? Jetzt werden Träume wahr

Fliegen kann jeder - jetzt auch Menschen mit Handicap
Fliegen kann jeder - jetzt auch Menschen mit Handicap

Worum geht’s? TU Dresden, HTW Dresden, Tandemsprung, Nutzfahrzeugtag

Tandemfallschirmspringen, richtig viele PS und die Zusammenarbeit mit Fernost: In Dresden hat sich wieder einiges getan in Sachen Wissenschaft und Forschung.

Ein Stück Freiheit für alle

Für manche Menschen ist Fliegen das Größte. Damit auch bewegungseingeschränkte Menschen diese Freiheit nutzen können, haben Wissenschaftler von der Professur für Konfektionstechnik am Institut für Textilmaschinen und textile Hochleistungswerkstofftechnik (ITM) der TU Dresden zusammen mit der Firma rainbow design GmbH http://www.rainbowsuits.com/ einen Spezialanzug zum Tandemfallschirmspringen entwickelt. Der Anzug ermöglicht es auch Menschen mit Lähmungen oder Amputationen diesen Sport auszuüben. Dabei können je nach individuellen Bedürfnissen ergonomische, technische und bekleidungsphysiologische Eigenschaften individuell angepasst werden. Die Extremitäten können je nach Flugphase am Körper fixiert oder gelöst werden.

Lust auf richtig große Autos?

Am 20. Oktober findet ab 9 Uhr an der HTW Dresden der 7. Dresdner Nutzfahrzeugtag statt. Besonders Fahrzeugtechnik-Studenten, aber auch alle anderen sind eingeladen, die Vielfalt der Branche und deren Berufsmöglichkeiten kennenzulernen. Neben mehreren Vorträgen zu Technik, Tendenzen, aktuellen Problemen und Entwicklungsthemen gibt es ab 13.30 Uhr auf dem Freigelände der HTW die Nutzfahrzeugausstellung zum Anfassen und (teilweise auch) Ausprobieren. Zu Gast sind Fachleute der Branche und Fahrzeugaussteller. Wer am Nutzfahrzeugtag teilnehmen möchte, kann sich hier anmelden.

Mit Blick nach Osten in die Zukunft

Internationale Vernetzung besonders nach Osten wird in Zeiten des globalen Zusammenwachsens als sehr wichtig angesehen. Um diese zu verbessern, eröffnet ein neues Materialforschungszentrum im südkoreanischen Changwon. „Diese Kooperation wird die internationale Sichtbarkeit der hervorragenden Material- und Technologiekompetenz Dresdens weiter stärken. Ich bin mir sicher, dass sich aus den gemeinsamen Forschungsprojekten wertvolle Synergieeffekte ergeben“, so Dr. Robert Franke vom Amt für Wirtschaftsförderung Dresden bei der Eröffnung. Das neue Forschungszentrum entstand unter Kooperation des Frauenhofer Instituts, der TU Dresden und des Korea Institute of Materials Science. Zukünftig sollen hier gemeinsam neue Werkstoffsysteme, Fertigungstechniken sowie Prüf- und Validierungsverfahren entwickelt werden.

Text: Madeleine Brühl
Foto: Dregcla/CC-Lizenz

Jetzt seid ihr dran. Kennt ihr spannende Forschungsprojekte? Über welche Wissenschaftsbereiche sollen wir berichten? Schreibt an redaktion@caz-lesen.de

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