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Axolotl-Finger hilft der Forschung

Worum geht’s? TU Dresden, Medizin, Axolotl, Zeit Karriere-Award

Dreimal TU: futuristische Medizin im Doppelpack, einmal sogar preisgekrönt. Die dritte News bewegt sich in Gefilden, für die die TU Dresden sonst eher nicht so bekannt ist.

 

Strahl und Schall

Das medizinische Verbundprojekt Sono-Ray verbindet die Ultraschallbehandlung in Leipzig mit der Strahlentherapie in Dresden, um Tumore zu bekämpfen. Strahlentherapie ist dann besonders wirksam, wenn Gewebe gut durchblutet und mit Sauerstoff versorgt ist, was oftmals für große Teile der Tumore nicht gilt. Mittels Ultraschall können diese Bereiche erwärmt werden, sie werden besser durchblutet und die Strahlenbehandlung ist effektiver. So kann die verwendete Strahlendosis erheblich verringert werden. In etwa drei Jahren soll die Methode klinisch getestet werden.

Ein Orden für die Exzellenz

Forscher des Exzellenzclusters für Regenerative Therapien (CRTD) der TU Dresden identifizierten die Zellherkunft jener Teile, die während der Regeneration des Axolotl-Fingers zu Knochen werden. Der Axolotl ist ein Molch, der Gliedmaßen, Organe und sogar Teile des Gehirns und Herzens regenerieren kann. Die Forscher um Joshua Currie, PhD, und Elly Tanaka, PhD, erhoffen sich so neue Erkenntnisse für die Behandlung von Knochenfrakturen und deren narbenfreie Behandlung.

Übrigens: Prof. Michael Brandt vom Exzellenzcluster CRTD der TU Dresden erhält für seine Arbeit im Exzellenzcluster den Bundesverdienstorden.

Gutes Poster

Die TU-Dresden gewinnt den „Zeit“ Karriere-Award. Unter dem Motto 45.000 Menschen, 125 Nationalitäten, EINE Uni“ hat die TU Dresden eine Anzeige entwickelt, die von einer Fachjury und in einer Online-Abstimmung als beste „Imageanzeige aus dem Bereich Lehre und Forschung“ ausgezeichnet wurde. In der Begründung hieß es: „Diese Imageanzeige ist auf das Wesentliche konzentriert und macht Lust, dabei zu sein.“ Die Anzeige wurde anfang 2016 in der SZ, der DNN und der Morgenpost geschaltet. Der Preis wurde am 21. November überreicht.

Text: Maximilian Helm

Foto: th1098

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