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Ach wie süß? Uniklinik startet Studie zur Kinder-Diabetes

Worum geht’s? Uniklinik Dresden, Diabetes, Stasi, HTW Dresden, Physik

Kampf dem Diabetes bei Kindern, Stasi-Akten und tolle Professoren: Die Dresdner Forschungslandschaft meldet sich im neuen Jahr mit spannenden Projekten zurück.

 

Ist der Kleine nicht zuckersüß?

Direkt nach der Geburt werden Babys auf alles Mögliche untersucht – man möchte, dass der Schützling beschwerdefrei ins Leben startet. Im Uniklinikum wurde das jetzt erweitert; im Rahmen der „Freder1k“-Studie können Eltern das Diabetes-Typ-1-Risiko ihres Babys herausfinden lassen. Allein seit Beginn der Studie im September 2016 wurden 615 Kinder untersucht. Diabetes Typ-1 ist die häufigste Stoffwechselerkrankung im Kinder- und Jugendalter, bei der die körpereigene Insulineherstellung verloren geht. Diese Erkrankung bleibt meist zunächst unerkannt – und schlägt schließlich mit beinahe lebensbedrohlichen Symptomen zu. 

Nichts sehen wollen

Das Andenken an die DDR hat sich im Laufe der Jahre gewandelt. Inzwischen gibt es einige „Ostalgiker“, bei denen die Gedanken an Kollektivität und Sicherheit die Nahrungsmittelknappheit und Reiseunfreiheit mehr als wettmachen. Doch dann gibt es noch die Stasi, das Ministerium für Staatssicherheit. Und auch heute noch löst die Omipräsenz und der erschreckende Erfolg dieses Geheimdienstapparates ein mulmiges Gefühl aus. 1992 wurden die Akten öffentlich zugänglich gemacht – doch immer noch weigern sich viele ehemalige DDR-Bürger, ihre Akten zu lesen. Warum? Das erforscht der Lehrstuhl für Neuere und Neuste Geschichte der TUD in der Studie „Gewolltes Nichtwissen“. Gesucht werden dafür Interviewpartner, die in der DDR gelebt haben. Es soll um den Entscheidungsprozess gehen, die Akten einzusehen oder nicht. Wer teilnehmen will – das Institut sucht noch Interviewpartner!

Gute Physik!

Jedes Jahr vergibt die HTW Dresden den „Preis für gute Lehre“. Dieser prämiert besonders engagierte Lehrende, nicht nur im Bereich der Wissensvermittlung, sondern auch in der Weitergabe von weiterführenden Kompetenzen und der Motivation der Studenten. 2016 ging der Preis an Prof. Reinhold Rennekamp, Professor für Technische Physik. Besonders gewürdigt wurde der Einsatz verschiedener Medien im Lehrkonzept: von Kreide und Tafel hin zu Powerpoint, Experimenten, Simulationen und Videos. Das honorieren die Studierenden mit „hervorragenden Evaluationsergebnissen“. Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert.

Text: Maximilian Helm
Foto: sirikorn t/AdobeStock

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