Schreib uns per WhatsApp: 0172 77 18 33 4

Triballon: Wer sind die neuen Ball-Könige?

Worum geht’s? Handball, Volleyball, Basketball, TU Dresden, Unisportzentrum

Drei Ballsportarten – ein Turnier. Was wie eine abgespeckte Version von Olympia klingt, nennt sich Triballon. Am 30. Januar werfen sich die 18 Studententeams die Bälle zu.

Nach mehrjähriger Pause soll das größte Sportevent des Semesters wieder die beiden großen Sporthallen an der Nöthnitzer Straße mit 200 sportbegeisterten Studierenden füllen. 18 Mixed-Teams mit sieben bis zwölf Sportlerinnen und Sportlern treten in den drei Ballsportarten Handball, Volleyball und Basketball gegeneinander an und ermitteln die vielseitigste Mannschaft des Turniers. Bei jedem Spiel müssen immer mindestens zwei Frauen und zwei Männer auf dem Feld stehen, sodass man im Team für eine ausgewogene Mischung sorgen sollte, wenn man die Absicht hat, den Gesamtsieg zu holen.

Aber darum geht es nicht in erster Linie. Der Triballon ist auch ein Blick über den Tellerrand der eigenen Sport­art, bei dem sich Handballer und Basketballer auf dem Volleyballfeld treffen, um auf ungewohntem Terrain einen Sieger zu ermitteln. Dabei geht es nicht immer bierernst zu, denn für alle Teilnehmer steht der Spaß an erster Stelle. Man muss also nicht unbedingt ein Ballsportmultitalent sein, um am Turnier teilzunehmen. Egal ob Judokas, Ruderer, Leichtath­leten, E-Sportler oder studentische Laufgruppe, alle sind eingeladen, das Tur­nier mit Leben zu füllen.

Erfahrene Schiedsrichter sorgen mit Augenmaß für die Einhaltung der eigens für den Triballon angepassten Mixed-Regeln, sodass jeder mitmachen kann, ohne befürchten zu müssen, schräg angeschaut zu werden. Das passiert auch nicht, wenn man seiner Verbundenheit mit dem Team durch eigene T-Shirts oder gar Kostüme Ausdruck verleiht. Was zählt, ist allein der olympische Gedanke – Dabei sein ist (fast) alles!

Über viele Jahre war der Triballon ein beliebter Bestandteil des Sportsemesters und recht schnell ausgebucht, die Nachrückerliste war entsprechend lang. Seitdem aber der langjährige Organisator Wolfgang Czech nicht mehr dabei ist, klafft eine Lücke, die bis vor Kurzem keiner schließen konnte. Ein Turnier mit 81 Spielen in zwei Hallen über sie­ben Stunden organisiert sich eben nicht im Vorbeigehen. Trotzdem blieb die Idee einer Wiederaufnahme immer lebendig.

Gemeinsam mit dem Unisportzentrum packen Handballer, Basketballer und Volleyballer, unterstützt vom StuRa der TU Dresden, die Sache nun an. Nun müssen Teilnehmer, Schiedsrichter und Organisationshelfer das Turnier nur wieder mit Leben füllen, damit es ein Erfolg wird.

Bei Facebook könnt ihr euch über das diesjährige Triballon-Turnier auf dem Laufenden halten.

Text: Hendrik Keller
Foto: Julia Freitag

Zurück

Das könnte dich auch interessieren:
Karate beim USV Dresden

Unisportverein: Kurse ohne Einschreib-Stress

Hier werden Olympiasieger gemacht – zumindest einer ging aus den Reihen des Dresdner Universitätssportvereins (USV) bis jetzt hervor. CAZ stellt euch den Sportclub vor.

[ ... ]

Tischfußball beim 1. TFV Dresden

Tischfußball: Von Null auf Hundert in einem Jahr

Die Jungs und Mädels des 1. Tischfußballvereins Dresden haben ein Jahr nach ihrer Vereinsgründung die Mitteldeutsche Meisterschaft im Drehstangentischfußball gewonnen.

[ ... ]

Trotz Nieselregen: Sportliche Alternativen für den Herbst

Keinen Sportkurs mehr an der Uni ergattert? Macht doch einfach die Stadt zu eurem Sportplatz. Denn auch in der kalten Jahreszeit könnt ihr euch draußen fithalten.

[ ... ]

Silat: Rolle rückwärts beim Weißen Kranich

In diesem Teil des CAZ-Sporttest geht es um die indonesische Kampfkunst Silat. Dazu hat sich unser Redakteur Florian Mentele in die Höhle des Weißen Kranichs begeben.

[ ... ]

Dresden City Triathlon: Außer Puste hoch drei

Schwimmen, Radfahren, Laufen – viele kommen schon beim Gedanken an eine Disziplin außer Atem. Beim City Triathlon werden alle drei Sportarten hintereinander absolviert.

[ ... ]

Um die Nutzung unserer Website zu erleichtern, verwenden wir „Cookies“ und die Analyse-Software „Piwik“. Unsere Website verwendet auch „Cookies von Drittanbietern“, um Funktionen für soziale Medien anbieten zu können. Mehr dazu ...