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Handball: HC Elbflorenz bekommt einen Dämpfer

Am vergangenen Samstag (19.09.2015) war erstmals der TV Gelnhausen aus Hessen zu Gast in der EnergieVerbund-Arena beim heimischen HC Elbflorenz.

Nach einem völlig verkorksten Spiel bleibt am Ende nur die Erkenntnis, dass das Ganze manchmal auch weniger als die Summe aller Teile ist.

Denn trotz der Verstärkung mit erst- und zweitligaerfahrenen Spielern wie Henning Quade, René Boese, Nils Kretschmer und Hannes Lindt gelingt es den Mannen um Trainer Peter Pysall derzeit nicht, das von Vereinschef und Hauptsponsor Uwe Saegeling ausgegebene Saisonziel – Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga – durch spielerische Leistungen zu untermauern.

Gut begonnen, stark nachgelassen

Nach einer ordentlichen Anfangsphase, in der sich die Hausherren nach elf Minuten bereits einen 4-Tore-Vorsprung (6:2) herausgespielt hatten und diesen bis zur 17. Spielminute halten konnten (8:4), nahm Gästetrainer Andreas Kalman kurz vor dem Schiedsrichterpfiff wegen Zeitspiels beim Stand von 8:5 eine Auszeit und stellte seine Abwehr noch einmal neu ein.

Danach lief dann im Angriff der Dresdner nicht mehr viel zusammen – es reichte bis zur Halbzeitpause nur noch zu drei weiteren Toren, denen aber sechs der Gelnhausener entgegenstanden. So ging es mit einem Unentschieden (11:11) in die Kabinen.

Direkt nach dem Wiederanpfiff standen die Dresdner erst einmal nur mit fünf Feldspielern auf der Platte; Hannes Lindt hatte sich kurz vor Ende der ersten Halbzeit noch eine 2-Minuten-Strafe eingehandelt. Folglich ging es weiter wie zum Ende der ersten Spielhälfte: Denis Drieß, linker Rückraumspieler der Gäste aus Hessen, überwand Marcel Balster und traf zum 11:12.

Kurz darauf scheiterte René Boese beim 7-Meter-Wurf am starken Schlussmann der Gelnhausener, Julian Lahme. Danach drehten auf Dresdner Seite Nils Kretschmer (Tore zum 15:14, 16:16 & 17:16) und bei den Gästen Johannes Drieß (15:16, 17:18 & 17:19) mit jeweils drei Toren innerhalb von fünf Minuten mächtig auf. In der 43. Minute beim Stand von 17:19 hatte Peter Pysall Gesprächsbedarf und nahm eine Auszeit. Allerdings fand seine Mannschaft auch danach kein probates Mittel – weder im Angriff noch in der Abwehr –, so dass die Gäste in der 52. Minute erstmals mit fünf Toren in Führung gingen (18:23).

(Zu) später Endspurt reicht nicht

Der Dresdner Endspurt, während dem Sebastian Gress fünf seiner insgesamt acht Tore erzielte, kam dann leider etwas zu spät, so dass es schließlich nur noch zu einem 28:29 reichte.

Somit gingen die Punkte (die ersten in dieser Saison) verdient an die Gäste vom TV Gelnhausen, die sich auch von der durchwachsenen Schiedsrichterleistung – insgesamt gab es sieben Zeitstrafen für jedes Team, wobei sicherlich wenigstens zwei auf beiden Seiten nicht hätten gegeben werden müssen – nicht aus dem Konzept bringen ließen.

Für den HC Elbflorenz kann es am kommenden Wochenende auswärts gegen den Zweitliga-Absteiger und derzeitigen Tabellenführer TV Hüttenberg nur darum gehen, den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren. Spielerisch müssen die Dresdner noch mehr Konstanz und Abgeklärtheit in ihr Spiel bringen.

Torschützen: Greß 8, Kretschmer 7, Lindt 5/1, Jurgeleit 3, Boese 2/1, Bastian 1, De Santis 1, Quade 1, Göde, Blasczyk, Desler, Balster/Meinl (beide Tor)


Text & Fotos:
Udo Lehner

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