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Basketball: Titans mit Sieg zurück im Playoff-Rennen

Dresden Titans feiern Heimsieg

Die Dresden Titans haben sich im Kampf um die Playoffs der 2. Basketball-Bundesliga ProB eindrucksvoll zurückgemeldet. Gegen den Tabellenvierten aus Elchingen gelang den „Elberiesen“ am Sonntagabend vor 1082 Zuschauern in der Margon Arena ein 89:80 (50:38)-Heimerfolg. In einer intensiven Partie avancierte diesmal Marc Nagora (22 Punkte / 8 Rebounds) zum Topscorer. Durch die gleichzeitige Niederlage von Würzburg springen Dresdens Korbjäger wieder zurück auf den achten Tabellenplatz.

Gelang den „Titanen“ in der Startphase offensiv nur wenig, fehlte es auch in der Defensive gegen die körperlich robusten Baskets an Durchsetzungskraft. „In den ersten 10 Minuten hatten wir große Probleme mit ihrer physischen Spielweise“, reflektiert Titans-Forward Walter Simon. So mussten die Zuschauer mit ansehen, wie die Elchinger um US-Forward Thomas Spagnolo (12/12) einen 11-0-Run hinlegten und Titans-Coach Steven Clauss beim Stand von 22:34 die Partie erstmals mit einem Time-Out unterbrach. „Danach haben wir dann besser ins Spiel gefunden, wobei Elchingen weitere Punkte durch viele Offensiv-Rebounds erzielen konnte“, so Simon.

Unter den Brettern verzeichneten die Baskets eine bessere Quote als Dresdens Korbjäger (51:44). Dafür überzeugten die Titans bei der Wurfstatistik. Zwar fanden nur 41 Prozent der Wurfversuche ihr Ziel, dafür versenkten die Dresdner 23 ihrer 27 Freiwürfe. Ein weiterer Schlüssel zum Erfolg war das zweite Viertel, in dem die Hausherren 28 Punkte erzielten– Elchingen dagegen nur sechs. Dieser 18-0-Run zum Ende der erste Hälfte wurde vom stark aufspielenden Forward Marc Nagora, der erstmals in dieser Saison zum Topscorer avancierte, mit einem Dreier beendet. Nach dem Seitenwechsel (50:38) hielten jedoch Elchingens Brian Butler (15/9) und Filmore Beck (11/3) die Partie zunächst weiter offen und die Intensität hoch. Ihre aggressive Spielweise mussten die Bajuwaren jedoch mit dem frühen Erreichen der Team-Foul-Grenze bezahlen. Die Dresdner nutzten das aus und gaben sich keine Blöße an der Freiwurflinie.

„Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben wir unseren Rhythmus gefunden und schnell gespielt. Damit hatte der Gegner am Ende seine Probleme. Wir haben den Kampf angenommen und schlussendlich auch verdient gewonnen“, freute sich Dresdens Coach Steven Clauss, der in dem Spiel einen wichtigen Schritt in Richtung Playoffs sah. „In den nächsten Spielen dürfen wir allerdings nicht so viele Fehler begehen, denn auf diesem Niveau in der ProB wird das bestraft.“

Beste Werfer:

Dresden: Nagora (23), Lieser, Holt (je 14)
Elchingen: Jackson (19), Butler (15), Spagnolo, Wysocki (je 12)

Foto: PR, Ben Gierig

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