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Basketball: Titans-Saison startet bisher enttäuschend

Basketball in Dresden

Kein guter Start für die Korbjäger aus Dresden. Die Dresden Titans verlieren zum Saisonauftakt zuhause gegen die Giants Nördlingen mit 66:73. Und auch auswärts beim ProA-Absteiger Ehingen Steeples stecken sie mit 64:91 eine Niederlage ein. Am Samstag, dem 10. Oktober, geht es in der Dresdner Margon Arena gegen Würzburg um weitere Punkte und hoffentlich endlich einen Sieg. 

Titans unterliegen auch in Ehingen 

Das hatten sich die Dresden Titans anders vorgestellt. Im zweiten Auftritt der noch jungen Saison 2015/2016 der 2. Basketball-Bundesliga ProB kassierten die „Elberiesen“ am Sonntagabend beim Gastspiel in Ehingen ihre zweite Niederlage. Am Ende stand ein 64:91 (33.45) gegen die aus der ProA abgestiegenen Steeples zu Buche, was Titans-Coach Thomas Krzywinski anerkennen musste: „Ehingen hat heute offensiv sehr stark gespielt, was auch deren Dreier-Quote (11/19 - 61%) belegt. Wir haben demgegenüber offensiv wie defensiv zu wenig investiert und uns selbst keine guten Würfe erarbeitet. 

Nach der sechsstündigen Anreise wurden die Titanen von motivierten Gastgebern in der Ehinger Längenfeldhalle empfangen. Dresdens Walter Simon eröffnete die Partie mit einem Korbleger, dem ein 8:0-Lauf der Steeples folgte. Bis zur ersten Viertelpause (15:19) konnten die Sachsen zunächst noch Anschluss halten. Erst im zweiten Abschnitt setzte sich Ehingen deutlich mit 37:21 ab. Aber dank eines 12:8-Runs in der Schlussphase des zweiten Viertels konnten die Titans den Rückstand zur Halbzeitpause (33.45) noch in Grenzen halten.

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Elbestädter, dass sie gewillt waren, die Partie zu drehen. Jedoch erwies sich ihre beste Phase im Spiel als nur kurzes „Strohfeuer“. Nach ein paar guten Verteidigungssequenzen verkürzten Walter Simon und Daniel Krause auf 37:45. Es sollte das letzte Mal sein, dass der Rückstand unter die 10-Punkte-Grenze fiel. Denn in der Folge fanden die Ehinger wieder ihren Rhythmus, während die Gäste verkrampften. Bis zur letzten Viertelpause bauten die Hausherren ihre Führung wieder aus. Symptomatisch traf Radivoj Tomasevic (21 Punkte) nur Sekunden vor dem letzten Seitenwechsel zum 72:50. Damit war die Partie bereits nach drei Vierteln bereits entschieden.

Einziger „Aufreger“ in den letzten 10 Minuten war ein unsportliches Foul von Dresdens Neuzugang David Sturner (7 Punkte / 6 Rebounds) an Tomasevic. Als der 37-jährige „Altmeister“ abermals zu einem ungehinderten Korbleger ansetzte, packte Sturner etwas übermotiviert zu. Das war jedoch das einzige Lebenszeichen der Dresdner am Ende eines gebrauchten Tages.

Beste Werfer:
Dresden: W. SIMON (14), D. KRAUSE (11), M. WIPPEL, M. JENTZSCH (je 9)
Ehingen: R. TOMASEVIC (21), D. BERGER (17), D. LEE MORE (15)

 

Das schlechteste Heimspiel seit langem

Die Dresden Titans verlieren zum Saisonauftakt der 2. Basketball-Bundesliga ProB gegen die Giants Nördlingen mit 66:73 (29:42). Vor 969 Zuschauern in der Margon Arena hatten Dresdens Korbjäger lange Zeit das Nachsehen gegen robust verteidigende Gäste und konnten erst zum Ende des letzten Viertels das Spiel noch einmal spannend gestalten.

Cheftrainer Thomas Krzywinski fand nach dem Spiel deutliche Worte: „Es war wohl das schlechteste Saisonspiel vor heimischen Publikum seit sehr langer Zeit. Wir sind zu Beginn ohne Energie und Enthusiasmus ins Spiel gegangen und konnten erst in den letzten fünf Minuten unser wahres Gesicht zeigen. Doch das war letztlich viel zu spät. Daher geht die Niederlage auch vollkommen in Ordnung, denn Nördlingen hat von Beginn an gut verteidigt und uns nicht ins Spiel kommen lassen.“

Bereits nach drei gespielten Minuten musste der Coach die erste Auszeit nehmen, um sein Team wach zu rütteln. Die Gäste aus Nördlingen standen in der Defensive eng zusammen und machten es den „Titanen“ sehr schwer, unter den Korb zu gelangen. Im Gegenzug kassierten Lieser und Co. zu einfache Punkte. Allen voran Janek Schmidkunz (20 Punkte / 2 Rebounds) und Jordan Talbert, der am Ende der Partie mit 17 Zählern und 10 Rebounds auf ein „Double-Double“ kam, konnten die Führung der Schwaben zur Halbzeit 29:42 ausbauen. Auch nach dem Seitenwechsel waren die Nördlinger das bessere und treffsicherere Team. So gelang dem Team von Head-Coach Mario Matic unter anderem 72% seiner Freiwürfe. Auch am Korb ließen die Elberiesen fast 60% der Treffer zu.

Lediglich in den letzten fünf Minuten der Partie kämpften sich die Titans zurück und schenkten den Fans noch einmal Hoffnung. So waren es Marc Nagora (9 Pkt. / 6 Rbd.) und Andrew Jones (18 Pkt. / 8 Rbd.), die mit ihren 3-Punkte-Würfen die Schlussminuten einläuteten. Dass es letztlich nicht mehr zum Ausgleichstreffer kam, lag an der zu späten Aufholjagd.

Beste Werfer:
Dresden: JONES, Andrew (18 Punkte); von der WIPPEL, Max (13); LIESER, Philipp (12)
Nördlingen: SCHMIDKUNZ, Janek (20); TALBERT, Jordan; LOCKHART, Brandon (je 17)

Foto: dima_sidelnikov-Fotolia

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