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Auszeichnung: TU Dresden ehrt ihre Sport-Talente

Worum geht‘s? TU Dresden, Sport, Unisportzentrum, Hochschulmeisterschaften

Am 29. November wurden im Lichthof des City Center Dresden die sportlichen Erfolge der Studenten des Studienjahres 2015/16 gefeiert. CAZ-Reporterin Nerea Eschle war dabei.

Wie jedes Jahr in der Adventszeit werden die Studenten für ihre Platzierungen bei den Internationalen, Deutschen oder sächsischen Hochschulmeisterschaften ausgezeichnet. Eröffnet wurde der Abend mit einer Rede von Andreas Heinz, Direktor des Universitätssportzentrums. Stolz verkündete dann der Kanzler, Dr. Andreas Handschuh, dass die TU-Dresden, wie in den letzten Jahren auch, wieder sehr erfolgreich war und das, obwohl es erschwerte Trainingsbedingungen durch die gesperrten TU-Turnhallen in der August-Bebel-Straße und in der Nöthnitzer Straße gab.

Sporttechnisch ist die TU die erfolgreichste Uni in den neuen Bundesländern. 168 Studenten nahmen 2015/2016 an den Sächsischen Hochschulmeisterschaften teil. 28 Medaillen haben allein die 129 Teilnehmer der Deutschen Hochschulmeisterschaften gewonnen.

Besonders stark schnitten die Mannschaftssportarten Basketball, Fußball und Volleyball ab. Traditionell sehr stark vertreten sind auch die Ruderer mit 33 ausgezeichneten Athleten. Den ersten Platz der Deutschen Hochschulmeisterschaften erkämpfte sich das Karate-Team. Weitere Sportarten, die ausgezeichnet wurden, sind Fechten, Orientierungslauf, Ultimate Frisbee, Geräteturnen, Futsal, Schwimmen, Lacrosse, Radsport, Tennis, Leichtathletik, Triathlon und Floorball.

Alle ausgezeichneten Sportler bekamen vom Kanzler persönlich eine Tasche vom Universitätszentrum übereicht. Die Kursleiter wurden ebenfalls für ihre Leistungen geehrt.

Nach der Ehrung wurde die Veranstaltung durch kurze Beiträge aufgelockert. Götz Schneider und seine Partnerin tanzten einen argentinischen Tango. Beide sind seit fast fünf Jahren Übungsleiter für Tango. „Klar ist man nervös, aber schlussendlich geht es beim Tango ums Improvisieren. Man muss auf den anderen hören und sich führen lassen“, sagt Stefanie Werner über ihren Auftritt.

Nach einer kleinen Tanzeinlage der Irish Dance-Gruppe wurde das Buffet eröffnet. Später zeigte dann ein Jongleur eindrucksvolle Tricks mit seinem Diabolo-Stick.

Sebastian aus dem 11. Semester Maschinenbau war schon letztes Jahr bei der Sportlerehrung dabei. Der 24-Jährige, der selbst Basketball spielt, findet die Veranstaltung stimmungsvoll und schick. Seiner Meinung nach sollte man sie halb-öffentlich und in einem größeren Rahmen organisieren. „Dafür würde ich auch auf das Buffet verzichten“, behauptet der Diplomstudent.

Zum ersten Mal dabei ist Rahel Andreas aus dem Lacrosse-Frauenteam. Sie ist dieses Jahr mit ihrem Lehramtsstudium in Französisch und Physik fertig geworden. „Der Abend ist wirklich schön. Ich habe es mir gar nicht so familiär vorgestellt“, gesteht die ehemalige Übungsleiterin.

„Exzellent ist nicht nur die Wissenschaft, sondern auch die Rahmenbedingungen, wie der Uni-Sport“, erklärte Andreas Handschuh in seiner Rede. Denn es gilt die antike Weisheit: In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist.

Text und Foto: Nerea Eschle

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